„Man muss jeden Menschen wirklich als Menschen nehmen und darum seiner Eigenart entsprechend behandeln.“
Karl Gustav Jung

Profilanalyse
Im ersten Schritt ist es wichtig, dass wir uns kennenlernen. In einem Gespräch mit strukturiertem Leitfaden versuche ich mir ein Bild von Ihnen & Ihrer Notlage zu machen. Gerade im Rehabilitationsbereich ist es dabei von Vorteil, etwas tiefer zu gehen. Die Richtung gibt ihr Anliegen vor.

Funktionsdiagnostik
Den zweiten Schritt stellt eine vertiefende Analyse dar. Hierbei testen wir Ihre möglichen Körperfunktionen & Haltungen. Das bedeutet für Sie ein wenig körperliche Aktivität. Dazu beziehe ich gerne ärztliche Analysen, welche Sie vielleicht bereits gesammelt haben, mit ein.

Trainingstherapie
Nachdem wir die ersten beiden Schritte absolviert haben & ich ein wenig Zeit zur Bearbeitung hatte, beginnt das eigentliche Training für Sie. Je nachdem wie der Ist-Zustand aussieht, gestaltet sich dann die Trainingszeit für Sie. Vor dem Start besprechen wir den Ablauf nochmals.
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Wenn Sie denken, ich kann Ihnen helfen, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir, in dem wir die Details besprechen können.
Was bedeutet „Profilanalyse“
Die Profilanalyse ist dazu gedacht, einen Menschen mit einer Notlage kennenzulernen. Dies geschieht in aller Regel durch ein Gespräch, in welchem Daten abgefragt werden. Die Art & Weise kann dabei, je nach Ausgangspunkt sowie Zielsetzung, variieren. Grundsätzlich sollte ein solches Gespräch stets individualisierte ablaufen, auch wenn ein spezieller Leitfaden das Gespräch führen kann. In allererster Linie geht es um die Stammdaten, die Vorgeschichte der Person und deren Notlage sowie um bedingende Faktoren wie bspw. Arbeits- & Familienleben, Hobbys oder aber Ernährung. Gerade bei diesem ersten Schritt sollte nicht an der Zeit gespart werden, da hier Informationen zu Tage treten können, welche den späteren Trainingsverlauf positiv oder auch negativ beeinflussen könnten.
In dem von mir gestalteten Leitfaden durchlaufen wir im Rahmen der Rehabilitation des Stütz- & Bewegungsapparates einen bestimmten Komplex an Themenblöcken. Ergänzend können wir weitere Themenblöcke dazunehmen, womit die erarbeitete theoretische Darstellung Ihrer Person & Notlage noch umfassender würde. Da dies aber im beschriebenen Kontext nicht zwingend notwendig erscheint, überlasse ich Ihnen die Entscheidung über die Tiefe der Analyse – auch wenn ich immer zu einer gesamten Herrangehensweise raten würde. Egal, wie Sie sich entscheiden, Zeit sollten Sie in jedem Fall mitbringen.
Funktionsdiagnostik & Analysen
Die Funktionsdiagnostik beschäftigt sich mit der Symptomanalyse, d.h. wir schauen uns den körperlichen Ist-Zustand an, welcher die Folge der aktuellen Notlage darstellt & nähern uns so der Ursache des Problems. Falls die Notlage aus einem Unfall resultiert, ermitteln wir mittels der Funktionsdiagnostik das Ausmaß der Implikation, um einen möglichst genauen Überblick darüber zu erhalten. Dabei bediene ich mich einer vereinfachten Körpervermessung mit Stand- & Ganganalyse, gepaart mit einem dazu entwickelten Beweglichkeitstest. So können wir körperliche Problemfelder aktiv hervorheben, um das Bild der vorangegangenen Profilanalyse zu vervollständigen.
Neben der eigenen Diagnostik macht es meiner Meinung nach immer Sinn, die gesammelten Analysen des behandelnden Arztes (oder der Ärzte) mit einzubeziehen. Gemeint sind bspw. Röntgen-, MRT- oder CT-Bilder, Arztberichte sowie Blutanalysen o.Ä. Bringen Sie am besten immer alles mit, was mit der vorstehenden Notlage in Verbindung zu stehen scheint.
Die Individuelle Trainingstherapie
Die genaue Trainingstherapie lässt sich hier nur schwer darstellen, da sie von den beiden vorangegangenen Schritten abhängt. Grundsätzlich bediene ich mich dabei aber eines dreiteiligen Ansatzes: Wiederherstellung der Funktion & des Bewegungsgrades, Stabilisierung der Strukturen mit angestrebtem Haltungsaufbau sowie ein abschließendes Kräftigungs- und/oder Koordinationsprogramm. So weit es möglich ist versuche ich dabei, neben der determinierenden Notlage das gesamte Training individuell auf den Menschen sowie seinen Lebensalltag abzustimmen.
Nach Verletzungen oder Unfällen sollte meiner Meinung nach zunächst nur sehr grundlegend und vorsichtig gearbeitet werden. Gerade in den ersten Wochen nach Eintritt der Notlage gilt das Motto „weniger ist mehr“. Dabei empfiehlt es sich aber gezielt auf bestimmte Punkte einzugehen, denn der Körper beginnt sofort mit der Regeneration bzw. Rehabilitation. Neben der von mir ausgewählten Bewältigungsstrategie versuche ich zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen auszuloten. Eine oft genutzte Variante bildet dabei eine zusätzliche manuelle Therapie, Lymphdrainage o.Ä., bspw. in einem ambulanten Rehazentrum. Jeder Beitragszahler kann – bei Vorliegen einer entsprechenden Problematik – bei seinem Hausarzt eine bestimmte Anzahl an Anwendungen pro Jahr beantragen. Neben den Krankenkassenoptionen gibt es manchmal auch noch andere Möglichkeiten, welche sich im Kontext der bestehenden Notlage lohnen könnten.
Sobald die erste Phase erfolgreich absolviert ist, wird das Training in der nächsten Phase etwas anspruchsvoller. Dabei bauen wir auf das bereits Erreichte auf bzw. führen dieses weiter aus. Im letzten Schritt der Intervention runden wir das ganze Prozedere ab, wobei ich darauf achte, dass Sie mich mit einem Trainingsplan verlassen, auf dem Sie eigenständig weiter aufbauen können & auch sollen.
Mein Angebot
Die konzeptionelle Grundstruktur im Bereich „Rehabilitation des Stütz- & Bewegungsapparates“ bilden folgende drei Phasen exemplarisch ab.
In der ersten Phase nehmen Sie mit mir Kontakt auf, wir unterhalten uns telefonisch 15 – 30 Minuten & daran anschließend erhalten Sie ein individuelles Angebot von mir [diese Phase ist kostenlos]. Interessiert Sie mein Angebot kommen wir in die zweite Phase, welche 1 – 3 Stunden dauern kann. Sie findet bei mir statt & dient dem allgemeinen sowie speziell auf Ihre Notlage abzielenden Kennenlernen [diese Phase ist kostenpflichtig]. Die dritte Phase stellt ein auf Sie abgestimmtes Therapiekonzept dar, welches zu großen Teilen bei Ihnen Zuhause stattfinden wird. Die Dauer der Therapie hängt von Ihrer speziellen Notlage ab – ungefähres Zeitfenster = 3 – 12 Monate [diese Phase ist kostenpflichtig & wird in Abhängigkeit vom Therapiezeitraum berechnet]. Grundsätzlich haben Sie nach jeder Phase die Möglichkeit unsere Zusammenarbeit wieder zu beenden.
Kontakt: Vorgespräch + Angebot
Vor Ort bei mir: Profilanalyse & Diagnostik
Vor Ort bei mir/Ihnen: Trainingstherapie

