„Erledige die schwierigen Dinge, solange sie leicht sind, und erledige die großen Dinge, solange sie klein sind. Eine Reise von tausend Meilen muss mit einem einzigen Schritt beginnen.“
Laozi

Stehen, Gehen & Laufen
Das menschliche Fortbewegen ist nicht so selbstverständlich, wie es vielleicht auf den ersten Blick erscheint & wir legen im Laufe der Lebensspanne eine beträchtliche Wegstrecke mithilfe unseres Bewegungssystems zurück. Die laufend anfallenden & wechselnden Anforderungen werden dabei normalerweise unauffällig & problemlos bewältigt. Doch wie lange funktioniert dieses wichtige Fortbewegungssystem, wenn ihm wenig bis keine Aufmerksamkeit geschenkt wird & welche negativen Folgen können aus der Nichtbeachtung resultieren?
Das anatomisch begünstigte Stehen verstehen & anwenden.
Gehen bildet die Grundlage des Laufens, gleicht ihm aber nicht.
Laufen ist nicht gleich Laufen & bedarf einer bewussten Handlungsweise.
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Zweibeinige Fortbewegung (Bipedie): von der Statomotorik über die Lokomotorik hin zur Lokomotion
Der Mensch wird als evolutionär geprägter Läufer betrachtet. Zwar sind wir weder die schnellsten noch die ausdauerndsten Säugetiere auf diesem Planeten, allerdings soll der bipedale (zweibeinige) Gang dem Menschen seine Ausbreitung mit ermöglicht haben. Diese Weiterentwicklung stellt also einen bedeutenden Schritt in unserer Evolution dar & scheint so automatisiert zu sein, dass ihr keine Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Aber gerade in dieser Thematik können Missverständnisse mit weitreichenden Folgen entstehen.
Innerhalb der Bewegungswissenschaften stellt die Motorik den Forschungszweig dar, welcher sich mit den Bewegungen von Lebewesen (Bewegungsfähigkeit & -verhalten) beschäftigt. Lokomotorik beschreibt dabei die verschiedenen Arten von Bewegungsformen (bspw. Fortbewegung [Klettern, Gehen, Laufen & Springen], Bewegungen sowie Reflexe des gesamten oder von Teilbereichen des Körpers u.m.). Komplementierend zur Lokomotorik steht die Statomotorik, welche sich mit der Aufrechterhaltung des Körpers im Raum befasst. Dazu beschreibt sie die auf Halte- & Stellreflexe gestützte Motorik im Sinne der Körper- & Gleichgewichtserhaltung.
Technik- & Verhaltenstraining minimiert Fehlbewegungen & Verschleiß
Die Entwicklungsmuster des Stehens, Gehens oder Laufens sind vielschichtige Abläufe, welche bspw. Gleichgewicht, Gangart, Schrittlänge & -form sowie Koordination von Teilbewegungen umfassen. Dazu kann das Fehlen von muskulärer Aktivierung, motorischen Funktionen oder differenzierten Bewegungsabläufen zu Störungen innerhalb der Stato- & Lokomotorik führen – mit Folgen für die gesamte Ausrichtung des Körpers [vgl. B2: Haltungssystem].
Durch die theoretische & praktische Auseinandersetzung mit dem Vorangegangenen denke ich, dass einige unser physischen Problemfelder (den Stütz- & Bewegungsapparat betreffend) durch Bewusstheit der Thematik sowie durch aktives Training verhindert, reduziert oder behoben werden können. Ansatzpunkte stellen neben Anatomie- & Technikwissen auch die Bedeutsamkeit unseres modernen Lebensstils dar (Untergründe, Ausrüstung, Verhalten & Ernährung).
Mein Angebot
Innerhalb der B1: Fortbewegung durchlaufen wir zu Beginn einen Anamnese- & Diagnostikprozess. Im Letzteren stellen wir Ihre persönlichen Gegebenheiten als auch Ihr Ausgangsniveau (bspw. Fuß- & Körperbild sowie Gang- & Laufart) fest. Daran anschließend vermittle ich Ihnen anatomische Grundlagen sowie das nötige Technikwissen mittels theoretischer Einheit, welches dann in praktischen Übungsstunden vertieft werden kann. Daran anschließend werden Sie, mit einem individuell auf Ihr Anliegen gefertigten Trainingsplan, in Eigenarbeit weiter üben. Auf Wunsch können weitere praktisch geführte Trainingseinheiten abgehalten werden. In Abständen treffen wir uns dabei wieder, um Ihr Training zu besprechen & ggf. anzupassen. Wie lange & regelmäßig wir miteinander arbeiten, entscheidet Ihr Ausgangsniveau & unser Übereinkommen.

