„Wegen einer schlechten Körperhaltung leiden praktisch 95% unserer Bevölkerung unter unterschiedlich starken Wirbelsäulenverkrümmungen, ganz zu schweigen von ernsteren Beschwerden.“
„Eine gute Körperhaltung kann nur dann erfolgreich erworben werden, wenn der gesamte Mechanismus des Körpers unter perfekter Kontrolle steht.“
Josef Pilates

Eine stabile Körperhaltung
Der zeitgenössische Lebensstil scheint, bezogen auf die Anatomie, nachteilig für den Menschen zu sein. Problemfelder im Stütz- & Bewegungsapparat können die Lebensqualität nachhaltig mindern. Um diesem Umstand entgegenzutreten, sollten anatomisch ungünstige Haltungsmuster erkannt, minimiert & vermieden werden. Dazu erweist sich ein theoretisches Bewusstsein der Haltungsthematik als hilfreich. Damit kann ein gezielter Trainingsprozess ein Umlernen anstoßen, durch das sich eine natürliche Ausrichtung langsam wieder einstellen kann.
Kontraproduktives Verhalten erkennen, minimieren & vermeiden.
Dienliche Haltungsmuster & Bewegungsgrade verstehen & erlernen.
Stabilisation des Ist-Zustands mit darauf aufbauender Neuausrichtung.
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Wenn Sie denken, ich kann Ihnen helfen, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir, in dem wir die Details besprechen können.
Stabilisation schützt & stützt
Die erste Antwort des Organismus auf Ereignisse, die Verletzungen im Stütz- & Bewegungsapparat hervorrufen (bspw. Unfälle, Gewalteinwirkung, aber auch permanente Fehlhaltungen), ist eine Versteifung der um den Problembereich liegenden Strukturen (d.h. eine temporäre, annähernd maximale Muskelkontraktion). Dieser Annahme folgend, stellt die Stabilisation an sich also eine Grundreaktion zum Schutz des Körpers dar. Dieses automatisierte Schutzsystem unseres Organismus sollte aktiv geführt werden, damit es seine volle Wirkung entfalten kann. Dadurch kann dauerhaften Haltungsschäden vorgebeugt & plötzlich eintretende negative Ereignisse können besser kompensiert werden.
Der Rumpf des Menschen (d.h. Hals, Schultergürtel, Brust bzw. Brustkorb, Bauch, Rücken & Becken), auch Körperstamm genannt, ist ein zentrales Element unseres Organismus. Er stellt nicht nur das Verbindungsglied zwischen Kopf & oberen sowie unteren Extremitäten dar, sondern enthält auch einen Großteil der lebenswichtigen Organe. Die knöcherne Anatomie des Brustkorbs (aus Brustbein, Rippenbögen & Wirbelsäule) sowie seines kongruenten Partners, das Zonoskelett (welches aus Beckengürtel & Schultergürtel besteht), skizziert den primär zu schützenden bzw. zu stützenden Bereich.
Neben den knöchernen Bestandteilen finden sich innerhalb dieser Körpermitte auch weichere Strukturen (wie bspw. Muskeln, Bänder, Bindegewebe, Sehnen & Knorpel). Sie sorgen durch ihre Beschaffenheit & ihr Zusammenspiel neben ihrer schützenden sowie stützenden Funktion auch für Beweglichkeit innerhalb des Rumpfbereiches. Neben der Ernährung kann gezielt durch äußere Reize auf diese Strukturen einwirkt werden, um die allgemeine Schutz- & Stützfunktion zu erhöhen & bestehende körperliche Dysbalancen auszugleichen.
Die menschliche Körperhaltung
Durch eine anatomisch günstige Körperhaltung kann der Mensch sein physisches Potential erst richtig entfalten. Dieses ist allerdings seinem regelmäßigen Tun untergeordnet (d.h. der menschliche Organismus wird immer versuchen, sich an die permanenten Gegebenheiten, die ihm angeboten oder aufgezwungen werden, anzupassen). Der moderne Lebensstil des 21. Jahrhunderts weist Problematiken auf, welche die Körperhaltung des Menschen negativ beeinflussen. Permanente Fehlhaltungen sowie anatomisch ungünstige Fortbewegungsformen [vgl. B1: Fortbewegung] bilden Ausgangspunkte für die uns heutzutage beherrschenden physischen Zivilisationserkrankungen.
Vor dem Erhaltungs- oder Rückgewinnungsprozess bis hin zum anatomisch günstigen Körpergleichgewicht muss sich der handlungswillige Mensch dieses Problems erst einmal bewusst werden. Zu diesem Zweck sollte ein Verständnis für die Haltungsmuster sowie Bewegungsgrade geschaffen & kontraproduktive Verhaltensmuster enthüllt werden. Mittels dieses Schrittes ist eine Stabilisierung des Ist-Zustandes bzw. eine aktive Neuausrichtung erst wieder möglich & sinnvoll.
Mein Angebot
Innerhalb der B2: Haltungssystem durchlaufen wir einen Anamnese- & Diagnostikprozess, in welchem wir Ihre individuellen Rahmenbedingungen wie auch Ihr Ausgangsniveau (bspw. allgemeine Ausrichtung & Defizite) erfassen. Danach werde ich Ihnen – Ihren individuellen Bedürfnissen folgend – mittels theoretischer & praktischer Inhalte die zu bearbeitenden Problemfelder näherbringen. Daran anschließend erhalten Sie einen Trainingsplan, mit welchem Sie kontinuierlich Ihre Haltungsmuster sowie Bewegungsgrade verbessern können. Nach Wunsch können praktisch geführte Trainingseinheiten abgehalten oder in Eigenarbeit trainiert werden. In abgesprochenen Abständen treffen wir uns wieder, um Ihr Training zu besprechen & ggf. anzupassen. Wie lange & regelmäßig wir miteinander arbeiten, entscheiden Ihr Ausgangsniveau & unser Übereinkommen.

